Gegensätze verbinden und gemeinsam Neues schaffen

Wenn ich Frieden und Liebe in meinem Umfeld und in der Welt möchte, sollte ich herausfinden, was verbindet und vergessen, was trennt.
Wie kann ich zum gemeinsamen Erschaffen von Neuem beitragen, statt meine Kräfte im Kämpfen gegeneinander zu verschwenden?
Mit diesen Themen beschäftigte ich mich in den letzten zehn Jahren intensiv.
Es begann, als ich die Techniken der Inkatradition kennenlernte.
Eine Einladung zu einem Workshop rief mich und danach war mein Forschergeist auf Gegensätze, speziell das Verbinden von Gegensätzen ausgerichtet. Für mich ergab sich, dass ich mit den Gegensätzen von weiblichen und männlichen Energien forschte.
Durch meine Lehrer der Inkatradition lernte ich, mich mit weiblichen und männlichen Energien im Außen zu verbinden und diese Energien in mir zu fühlen. Meine erste Erfahrung war erstaunlich: Ich spürte zuerst die Weichheit und Verletzlichkeit der weiblichen Energie in mir, was ich sehr genoss. Als die kraftvolle, männliche Energie hinzukam, fühlte es sich bedrohlich an, und ganz automatisch, reflexartig, wollte ich gegen diese bedrohliche Energie ankämpfen.
Es gelang mir jedoch, abzuwarten und zu beobachten, was geschieht, wenn ich nicht gegen die kraftvolle, bedrohlich wirkende, männliche Energie ankämpfe. Das Erstaunliche war nun, dass die beiden Energien zusammenflossen. Durch diese Vereinigung entstand eine ganz neue, sehr unbekannte, sehr kraftvolle Energie in mir.
Mir wurde bewusst, dass durch mein stilles Beobachten die weibliche Energie die Chance bekam, der männlichen Energie den kämpfenden Anteil zu nehmen. Dadurch konnte die männliche Energie die weibliche Energie in mir beschützen und in ihrer vollen Entfaltung unterstützen.
So entstand durch das Zusammenwirken der weiblichen und männlichen Energien eine wunderbare Kraft. Für mich wurde in diesem Moment eine Vision von einem neuen Miteinander von Frau und Mann geboren.
Seit ich dieser Vision heraus meinem Innersten folge, damit forsche, hat sich mein Leben sehr zum Positiven hin entwickelt. Schwierige Situationen sind plötzlich leichter zu bewältigen. Gelassenheit begleitet mich. Meine Partnerschaft ist entspannter geworden. Ich kann viele Dinge in einem ganz anderen, positiveren Licht betrachten.
Ich bin sehr dankbar, dass ich der Inkatradition mit diesen genialen, pragmatischen Lehrern aus Peru begegnen durfte. Dankbar dafür, dass sich mein Leben durch diese Erfahrungen sehr zum Guten hin entwickeln durfte.

Ulrike Mönkemöller
https://www.naturheilpraxis-moenkemoeller.de

 

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